Nur vereinzelt erreichen den DSLV direkte Rückmeldungen zu den Konsequenzen, welche die Coronavirus-Einreiseverordnung oder die Landesverordnungen zu Quarantänemaßnahmen auf die betrieblichen Abläufe haben.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den DSLV jetzt gebeten, zur besseren Unterfütterung seiner Argumentation gegenüber den Bundesministerien des Innen (BMI) und für Gesundheit (BMG), möglichst quantifizierbare Beispiele zu melden für Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Verordnungen in der Speditions- und Logistikbranche (insbesondere im Bereich des Straßengüterverkehrs).
 
Insbesondere geht es dabei um:
  • die Meldepflicht über das Digitale Einreiseanmeldungsportal (DEA)
  • die geringe Vorbereitung der lokalen Behörden, z.B. bei ungerechtfertigter Aufforderung zur Vorlage eines Testnachweises
  • die Erbringung des Testnachweises selbst insbesondere mit Blick auf Spanien und Portugal
  • Behinderungen von Fahrern beim Grenzübertritt durch Kontrollen und damit verbundene Wartezeiten
 
Der DSLV bittet die Mitglieder des Fachausschusses Straßengüterverkehr sowie die Landesverbände, ihre Beobachtungen hierzu zu teilen, wenn möglich bis kommenden Montag, 8. Februar 2020 abends.
Ihre Rückmeldungen sind extrem wertvoll, gerade weil die Logistikbranche, die sehr gut geübt ist im Umgang mit unvorhergesehenen Problemen, es seit Beginn der Krise gar nicht zu den in Aussicht gestellten Lieferengpässen kommen lässt. Unsere Eingaben mit Bezug auf die Einhaltung der Green Lanes Leitlinie an die oben genannten Ministerien (BMG, BMI) wurden daher bislang weitgehend ignoriert.
 
Alle Angaben werden selbstverständlich anonymisiert weitergegeben.