Insbesondere in Speditions- und Logistikverträgen mit internationalem Bezug berufen sich derzeit einige Vertragsparteien im Hinblick auf die durch die COVID-19-Pandemie verursachten Leistungsstörungen auf force majeure. Der Regelungsinhalt und -umfang vertraglicher force-majeure-Klauseln ist uneinheitlich, sodass jeweils im Einzelfall zu prüfen ist, ob die vertraglichen Voraussetzungen vorliegen und welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben.
 
Die FIATA hat einige praktische Tipps im Zusammenhang mit force-majeure-Klauseln zusammengefasst. Insbesondere wird eine frühzeitige umfangreiche Dokumentation aller wesentlichen Umstände empfohlen.  Daneben sei für die rechtliche Einordnung der jeweiligen force-majeure-Klausel der jeweilige vertragliche Kontext sowie die anzuwendende Rechtsordnung zu berücksichtigen.

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