Berlin, 17. Juni 2019

Auswirkungen der Digitalisierung auf das Kerngeschäft von Speditionen und Logistikunternehmen sowie Chancen auf neue Geschäftsfelder erläutert ein vom DSLV Bundesverband Spedition und Logistik herausgegebenes ,Innovationsradar‘. Die zunehmende Verknüpfung speditioneller Prozesse, mit denen der verladenden Industrie und des Handels schafft die Voraussetzung für zusätzliche Netzwerkeffekte, die den wirtschaftlichen Nutzen digitaler Technologien multiplizieren können, heißt es in dem DSLV-Leitfaden zur Digitalisierung der Logistik.  
 
Der Leitfaden beschreibt zudem die Rahmenbedingungen für eine Logistik 4.0 und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Politik. Heute relevante Technologien von ,Blockchain‘ bis ,Virtual Reality‘ und deren Anwendungsfelder werden erläutert, um Hilfestellungen für weitere Schritte zur digitalen Transformation speditioneller Prozesse zu liefern. 
 
„Speditionen und Logistikunternehmen sind besonders positioniert, um für alle Glieder der Lieferkette Innovationsimpulse geben und gleichzeitig von der Digitalisierung profitieren zu können“, so Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV. Und weiter: „Digitalisierung darf nicht als Prozess verstanden werden, der einmal initiiert wird und einige Zeit später erfolgreich abgeschlossen ist, sondern mehr als Vermögen, mit einem ständigen Wandel umzugehen. Eine Fähigkeit also, die in der DNA moderner Speditionsunternehmen verankert ist.' 
 
Die Digitalisierung der Logistik war auch ein zentrales Thema der internationalen Branchenleitmesse ,transport logistic’ vom 4. bis 7. Juni 2019 in München. Mit mehr als 450 Besuchern war das vom DSLV organisierte Fachforum ,Künstliche Intelligenz - Logistik wird smarter und autonomer‘ das nach der Eröffnungsveranstaltung am besten besuchte Forum der Messe. Das Panel (Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dr. Joachim Weise, Senior Vice President Data Strategy and Analytics, DB Schenker, Alexander Hoffmann CEO, TNX Logistics und Joris D’Incà Partner, Oliver Wyman, Frank Huster - Moderator - ) war sich übereinstimmend sicher: „Der Grad der Digitalisierung hängt nicht von der Größe des Unternehmens ab, sondern vom Geschäftsmodell. Weit mehr als die Hälfte aller Transportfälle können zukünftig digital gemanagt werden, für die übrigen braucht es weiter klassische Kompetenzen. Zukünftig erfolgreich werden die Unternehmen, die beides beherrschen.“ 
 
Zum DSLV-,Innovationsradar' 
 
Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit 585.000 Beschäfti

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Markus Wolters

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