Berlin, 4. Juni 2018

Mit seiner jetzt aufgelegten Förderrichtlinie zur Anschaffung energieeffizienter und CO2-armer schwerer Nutzfahrzeuge setzt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur endlich ein wichtiges Signal für Logistikunternehmen mit eigenem Fuhrpark, so der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV).

„Die Förderzuschüsse von bis zu 12.000 Euro für gasbetriebene und bis zu 40.000 Euro für elektrisch betriebene Fahrzeuge über 7,5 Tonnen können zumindest dazu beitragen, dass sich die Branche aus ihrer Abhängigkeit vom Diesel lösen kann', kommentiert DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster. Denn vor allem von Speditionen eingesetzte Nutzfahrzeuge größer 7,5 Tonnen tragen wesentlich zur Versorgung von Innenstädten und urbanen Ballungsräumen bei, für die durch Fahrverbotsregelungen und die anhaltenden Dieseldiskussionen zukunftssichere Planungen erschwert wurden.

Einen nachhaltigen Effekt wird die Förderrichtlinie aber erst dann entfalten, wenn die Fahrzeugindustrie auch förderfähige Lkw in ausreichender Zahl herstellt. Vor allem bei langstreckenfähigen E-Lkw gibt es Entwicklungsbedarf. Gleichwohl zeigt sich der DSLV zuversichtlich, dass das Programm von den Unternehmen der Branche gut angenommen wird. „Angesichts der gigantischen politischen Emissionsminderungsziele ist das Fördervolumen mit insgesamt 10 Millionen Euro finanziell derzeit eher noch unterdimensioniert', so Huster: „Hier wird die Politik noch einmal nachlegen müssen'.

 

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Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Markus Wolters

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