Berlin, 5. März 2018

„Die endlich erfolgte Zustimmung aller Parteien zu einer weiteren Großen Koalition von CDU, CSU und SPD und zum Koalitionsvertrag muss nun den längst überfälligen Beginn der Regierungsarbeit einläuten“, so Mathias Krage, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV). Mit ihrer Vereinbarung formulieren die Koalitionäre aus Sicht der Spedition schließlich wichtige zukunftsorientierte Ziele der Verkehrspolitik für Deutschland. 

„Die meisten Infrastrukturvorhaben reichen aber weit über die aktuelle Legislaturperiode hinaus und können erst von Nachfolgeregierungen abgeschlossen werden“, gibt Krage zu bedenken. Hierzu zählt neben der Verkehrsinfrastruktur auch der Aufbau einer digitalen Infrastruktur und einer Auflade- und Betankungsinfrastruktur für alternative Antriebsarten. „Wenn eine Verkehrswende wirklich Realität werden soll, muss die Umsetzung der angekündigten Vorhaben in der durch Parteiquerelen unnötig verkürzten 19. Legislaturperiode nun zügig und unumkehrbar eingeleitet werden“, mahnt Krage.
 
Der DSLV baut auf die hierfür erforderlichen Fachkenntnisse des neuen Verkehrsressortchefs und gratuliert Andreas Scheuer zu seiner bevorstehenden Ernennung zum Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Gleichzeitig dankt der DSLV Alexander Dobrindt für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. „Der DSLV wird Herrn Scheuer jederzeit gerne mit seiner verkehrsträgerübergreifenden Expertise zur Verfügung stehen“, sichert Krage zu. Und weiter: „Wie bisher sollte auch ein Logistikkoordinator der Bundesregierung die Branche auch im fachlichen Dialog mit den anderen Bundesressorts unterstützen.“
 
 

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