Die britische Regierung hat im März 2017 den sogenannten Brexit, also den Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) aus der Europäischen Union (EU), erklärt. In den vergangenen 17 Monaten wurde ein Austrittsvertrag ausgehandelt, der vom britischen Parlament mehrfach, zuletzt am 29. März 2019, abgelehnt wurde. 

Für den Fall des No Deal-Brexit müssen sich deutsche Spediteure großen Herausforderungen stellen, um die Lieferketten für ihre Kunden aus Industrie und Handel im Verkehr von und mit UK aufrechtzuerhalten und weiterhin zuverlässig zu organisieren.

Die momentane Unsicherheit über die technischen und administrativen Abläufe des Brexit erschwert die Planung der Unternehmen vieler Branchen. Für logistische Prozesse bestehen die Herausforderungen unter anderem im Bereich des Zoll-, Außenwirtschafts- und Umsatzsteuerrechts sowie des Vertrags- und Versicherungsrechts. Vor allem der grenzüberschreitende Straßengüterverkehr wird negativ betroffen sein.

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Geschäftsführung

Geschäftsführer
Europäische Angelegenheiten, Sicherheitspolitik
Schienengüterverkehr | Kombinierter Verkehr

Niels Beuck Ass. Jur., MSc

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