Der Förderverein Logistics Alliance Germany e. V. und das China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) haben am 14. Oktober 2014 im Beisein der Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik Dorothee Bär in Shenzhen ein gemeinsames Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Auf deutscher Seite wurde das Memorandum, das die Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen im Logistikbereich fördern soll, vom Vizepräsidenten des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) Willem van der Schalk unterzeichnet.

'Deutschland ist Logistikweltmeister. Für diese Topqualität werben wir auch im Ausland. Das heute unterzeichnete Memorandum unterstützt die deutsche Logistikwirtschaft dabei, auf europäischen Märkten Aufträge für Transporte und Logistikdienstleistungen von chinesischen Unternehmen zu gewinnen. Das ist ein beachtlicher Vermarktungserfolg der Logistics Alliance Germany', so die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Dorothee Bär.

Die Logistics Alliance Germany ist ein öffentlich-privates Partnerschaftsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und der deutschen Logistikwirtschaft, das sich zum Ziel gesetzt hat, unter dem Motto 'Logistics made in Germany' den Logistikstandort Deutschland und deutsche Logistikdienstleistungen zu vermarkten. Die Logistikwirtschaft hat sich dazu im Förderverein Logistics Alliance Germany e. V. zusammengeschlossen. Dieser hat derzeit 50 Mitglieder. Vorsitzender des Vereins ist DSLV-Präsident Mathias Krage.

Das CCPIT ist die größte und wichtigste Einrichtung für die Bewerbung von Außenhandel in China. Im Jahr 2013 belief sich das bilaterale Handelsvolumen auf insgesamt knapp 140 Milliarden Euro. Auf die deutschen Importe aus China entfielen 73,4 Milliarden Euro. Bär: 'Die Marke `Logistics made in Germany´ ist in China inzwischen gefragt und etabliert. Ich wünsche mir, dass noch mehr deutsche Unternehmen in den Förderverein eintreten, um unsere gemeinsame Initiative noch schlagkräftiger zu machen. Davon profitiert am Ende auch die gesamte Branche.'