Am 31. Oktober 2014 gilt eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot auf bestimmten Autobahnstrecken in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Fahrten nach und von Berlin.

Am Freitag, 31. Oktober 2014, besteht in Deutschland in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und Anhänger hinter Lkw in der Zeit von 00:00 bis 22:00 Uhr. In einem Runderlass vom 27. September 2011 hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg als Ausnahme festgelegt, dass die oben angegebenen Lkw am 31. Oktober (Reformationstag) der Jahre 2011 bis 2015 von 00:00 bis 22:00 Uhr die nachstehend bezeichneten Strecken bei Fahrten nach und von Berlin befahren dürfen:

  • zwischen Güterverkehrszentrum Wustermark über die Bundesstraße 5 und Landesgrenze Berlin,
  • zwischen Güterverkehrszentrum Freienbrink über die Landesstraße 38, Bundesautobahn 10 und Bundesstraße 1/5 und Landesgrenze Berlin,
  • zwischen Güterverkehrszentrum Großbeeren über die Bundesstraße 101 und Landesgrenze Berlin und
  • zwischen Flughafen BER über die Bundesautobahn 113/117 sowie über die Bundesstraße 96a/96 und Landesgrenze Berlin.
Des Weiteren hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin in Absprache mit den zuständigen Ministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Ausnahmegenehmigung vom Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und für Anhänger hinter Lkw am 31. Oktober der Jahre 2011 bis 2015 von 00:00 bis 22:00 Uhr für die nachstehend bezeichneten Strecken der Bundesautobahnen A 2, A 20, A 24, A 4, A 9, A 10, A 11, A 12, A 13, A 14, A 15, A 17, A 19, A 38, A 72, A111, A 113, A114, A 115, A 117 in den genannten Bundesländern bei Fahrten von Berlin oder nach Berlin (Abfahrts- oder Zielort) erlassen.
 
Ein Verlassen der Autobahn in den genannten Ländern, in denen das Feiertagsfahrverbot des § 30 Abs. 3 Straßenverkehrsordnung (StVO) am Reformationstag gilt, ist nicht zulässig. Dies gilt nicht für den Fall einer unfall- oder baustellenbedingten Vollsperrung der Autobahn. Dann ist der ausgewiesenen Umleitung zu folgen. Ist eine Umleitung nicht vorhanden, so ist die kürzeste Strecke zur nächsten Autobahnauffahrt zu benutzen. Das Fahrzeug darf ferner die Autobahn verlassen, wenn es gemäß § 15a StVO abgeschleppt werden muss. Es ist dann an der nächst-gelegenen hierfür geeigneten Stelle abzustellen.