Mit der Intranetlösung ZABIS-ATLAS-NET soll kleinen und mittelständischen Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit im fortschreitenden Informatikzeitalter erhalten werden. Das Komplettpaket ZABIS-ATLAS-NET, das der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) über die DSLV Wirtschaftsgesellschaft mbH (DSLV GmbH) als kostengünstige Anbindung an das IT-Verfahren ATLAS anbietet, wird von zahlreichen Speditionsunternehmen eingesetzt.

Das automatisierte Tarif- und lokale Zollabwicklungssystem der Zollverwaltung, kurz ATLAS genannt, ist mittlerweile an allen deutschen Zollstellen eingeführt. Auch die vereinfachten Verfahren, die Summarische Anmeldung und das elektronische Versandverfahren NCTS können über ATLAS abgewickelt werden. Das elektronische Ausfuhrverfahren ATLAS-AES ist in Deutschland wie geplant am 1. August 2006 gestartet. Mit der vollständigen Überführung von ATLAS Ausfuhr in den Echtbetrieb können nun auch Waren, deren tatsächlicher Ausgang über eine Ausgangszollstelle in einem anderen Mitgliedstaat vorgesehen ist, mit ATLAS in das Ausfuhrverfahren überführt werden.

Gerade für das Speditionsgewerbe war die Einführung von ATLAS eine gewerbepolitische Herausforderung und somit Aufgabenstellung unseres Verbandes. Auch für Unternehmen mit geringem Zollaufkommen soll die Nutzung des IT-Verfahrens ATLAS bezahlbar sein, damit sie zukünftig im Wettbewerb bestehen können. Das Komplettpaket ZABIS-ATLAS-NET, das auf der Software von Kewill  basiert, ermöglicht die Anbindung an das elektronische Verfahren ohne Investitionen in eigene oder fremde Software. Benötigt wird lediglich ein handelsüblicher PC mit Internet-Zugang und gängigem Browser. Über die weltweit zugängliche Internetplattform (World-Wide-Web) steht jedem Anwender fast der komplette Funktionsumfang (in den Verfahren AV/UV und Zolllager steht dem Kunden lediglich die Funktionalität der vereinfachten Zollanmeldung zur Verfügung) der praxiserprobten und weit verbreiteten Software-Lösung ZABIS-ATLAS zur Verfügung. Mit dieser Dienstleistung bietet Kewill einen wirtschaftlichen Zugang zum IT-Verfahren ATLAS, Meldungen zur INTRA- und EXTRA-Handelsstatistik an das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (neues Modul ZABIS-STAT-NET) sowie die Teilnahme am IT-Verfahren e-dec der Eidgenössischen Zollverwaltung (neues Modul ZABIS-EDEC-NET).

Für die Benutzung von ZABIS-ATLAS-NET muss keinerlei Software auf den Rechnern des Kunden installiert werden.  (Lediglich einige JAVA-Applets werden beim ersten Mal automatisch auf dem PC abgespeichert). Dadurch reduzieren sich die einmaligen Anbindungskosten auf eine minimale Pauschale. So wird gleich beim Beginn der elektronischen Verzollung gespart und kostengünstig in ATLAS gearbeitet.

Außerdem bietet sich die Möglichkeit, bei wachsendem Aufkommen, jederzeit ohne neue Schulung oder Einarbeitung, auf eine Installation im eigenen Unternehmen wechseln zu können ? die Software wächst mit den Anforderungen des Unternehmens.

Diese Lösung erfüllt höchste Sicherheitsstandards durch ein zentrales Applikations- und Datenbanksystem und hat den Vorteil, dass beim Anwender keine eigene Datenhaltung notwendig wird. Die Antwortzeiten sind sehr stark vom jeweilig genutzten Provider und des Zugangs zum Internet abhängig und daher von Kewill nur bedingt zu beeinflussen.

Weit mehr als 300 Kunden in Deutschland und der Schweiz nutzen diese kostengünstige Möglichkeit, am IT-Verfahren ATLAS teilzunehmen.

Die Komplettlösung ist insbesondere auf kleine und mittelständische Unternehmen des Speditionsgewerbes zugeschnitten, deren Abfertigungsvolumen bei etwa 50 bis 300 Anträgen pro Monat liegt. Die Abrechnung erfolgt nicht nach einzelnem Vorgang, sondern nach Monatspauschalen. Auch wenn in einzelnen Monaten das Staffelvolumen überschritten wird, bleiben die Kosten unverändert und damit fest kalkulierbar. Lediglich bei 3-monatiger Überschreitung der Staffel erfolgt eine Höherstufung.

Vorteil dieser Komplettpreise ist, dass darin nicht nur die reine Nutzung der jeweils aktuellen Softwareversion enthalten ist, sondern auch Anpassungs- und Wartungskosten sowie die Bereitstellung der Daten des tagesaktuellen EZT. Hinzu kommen lediglich die anfallenden Nutzungskosten des eigenen Internet-Providers.

 

 

 

Ansprechpartner

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Zoll-, Außenwirtschaftsrecht und Umsatzsteuer

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