Bahnstreiks führten bereits zu Transportrückgang - DSLV kritisiert GDL-Streiks im Schienengüterverkehr

Bonn, 21. April 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat die von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigten Streiks im Schienengüterverkehr als verantwortungslos kritisiert. DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster sprach von einer nachhaltigen Schädigung des Verkehrsträgers Schiene.

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Bericht der Fratzscher-Kommission - DSLV begrüßt Vorschlag für eine Bundesfernstraßengesellschaft

Bonn, 21. April 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat den Vorschlag für eine Bundesfernstraßengesellschaft im heute Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel übergebenen Bericht der Fratzscher-Kommission grundsätzlich begrüßt. DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster sprach von einem wertvollen Impuls für die Debatte über die Finanzierung der deutschen Infrastruktur.

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DSLV-Podiumsdiskussion zum Stückgutmarkt auf „transport logistic 2015" in München

Der DSLV veranstaltet im Rahmen des Fachprogramms zur Messe „transport logistic 2015“ am 7. Mai 2015 in München eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zwischen Mindestlohn und Maut: Gerät der Stückgutmarkt unter Druck? – Perspektiven und Entwicklung im Jahr 2015“. Der Verband lädt alle interessierten Messebesucher zu dieser Veranstaltung ein, auf der namhafte Branchenexperten die aktuellen Themen des Stückgutmarkts in Deutschland diskutieren.

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Inklusionspreis 2015 für Unternehmen

[23.04.2015] Das UnternehmensForum verleiht zum vierten Mal den Inklusionspreis „Für mehr Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2015.

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April 2015: Aktuelle Entwicklung der BAG-Förderprogramme

[23.04.2015] Nach Beratung mit den Verkehrsverbänden plant das BMVI, die Förderung von gesetzlich nicht vorgeschriebenen Schulungsmaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Weiterbildung für 2015 – entgegen früherer Tendenz – wieder aufzunehmen. BKFQ-Weiter-bildungen und andere gesetzlich verpflichtende Schulungen sollen ab 2016 wieder förderfähig werden. Zusätzlich zu dieser Aufteilung der Weiterbildungsförderung auf unterschiedliche Förderprogramme sollen auch die Höhe der Förderung und das Antragsverfahren geändert werden.

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GDL kündigt Streik im Schienengüterverkehr an

[21.04.2015] Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat angekündigt, von Dienstag, 21. April 2015 ab 15:00 Uhr bis Freitag, 24. April 2015, 09:00 Uhr in den Streik zu treten.

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Clecat-Newsletter 2015 zum Download

[20.04.2015] Das Europäische Verbindungskomitee des Speditionsgewerbes zur EU-Kommission (Clecat), dem die Speditionsverbände Europas angehören, gibt in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zu wichtigen Themen mit entsprechenden Hintergrundinformationen in englischer Sprache heraus.

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Diskussion zur Zukunft des Einzelwagenverkehrs und Konsultation zu Förderprogrammen für Investitionen in die Infrastruktur der letzten Meile

[16.04.2015] Der DSLV ist über den europäischen Speditionsverband CLECAT eingeladen, sich an der Diskussion zur Zukunft des Einzelwagenverkehrs zu beteiligen. Das Treffen, das von Verladern und Eisenbahnverkehrsunternehmen organisiert wird, findet am 21. April 2015 in Brüssel statt. Im Zusammenhang mit der Diskussion wie der Einzelwagenverkehr wiederbelebt werden kann, bittet der DSLV darüber hinaus interessierte Mitglieder des Arbeitskreises Schienengüterverkehr / Kombinierter Verkehr, sich an einer Umfrage zum Thema Förderprogramme für Investitionen in die Infrastruktur der letzten Meile zu beteiligen. Stellungnahmen sind bis zum 30. April 2015 abzugeben.

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Erste Zahlen zum allgemeinen Ausbildungsmarkt 2015

[16.04.2015] Am Ende des ersten Quartals 2015 waren bei den Arbeitsagenturen 416.257 Ausbildungsstellen und 407.807 Ausbildungsplatzsuchende gemeldet. Das waren ein beziehungsweise 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Ausbildungsmarkt ist jedoch noch zu stark in Bewegung, um verlässliche Prognosen für das laufende Ausbildungsjahr zu treffen.

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Kritik an der Vollzugspraxis des Mindestlohngesetzes – Logistikunternehmen dürfen nicht unter Generalverdacht geraten

Hattersheim / Frankfurt a. M. / Bonn / Berlin, 16. März 2015. Deutsche Speditionen und Transportlogistiker dürfen durch ein auf nationale Transporte begrenztes Kontrollsystem zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) nicht diskriminiert werden. Es ist staatliche Aufgabe, für die Kontrolle und Durchsetzung der sich aus dem MiLoG ergebenden Pflichten aller Beteiligten zu sorgen. Darin sind sich der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) einig.

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DSLV engagiert sich im Kampf gegen Frachtraub

Bonn, 27. März 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) engagiert sich im Kampf gegen den zunehmenden Diebstahl von Sendungen, Ladungen und kompletten Ladungsträgern. Gemeinsam mit anderen betroffenen Verbänden des Gütertransports und der Versicherung gründete er die „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“. Ein gemeinsam verabschiedeter Forderungskatalog trug bereits zur Aufnahme des Titels „Diebstählen im Transportbereich im öffentlichen Verkehrsraum entgegenwirken“ im weiterentwickelten Aktionsplan Güterverkehr und Logistik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei.

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Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eindrucksvoll Vorteile des Lang-Lkw

Bonn, 16. März 2015. Der bundesweite Feldversuch zum Lang-Lkw geht in die dritte und finale Phase, in der Detailfragen behandelt werden sollen. Schon der Zwischenbericht der zuständigen Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wies die Pro-Argumente für die neuen Fahrzeugkombinationen in aller Klarheit aus. Die Gegner des Lang-Lkw werden durch die eindeutigen ökonomischen und ökologischen Vorteile dieses Fahrzeugkonzepts als Treiber einer ideologisch getriebenen Scheindebatte entlarvt. Die Ergebnisse wurden jetzt bei einer Fachveranstaltung der BASt erneut bestätigt.

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DSLV-Positionspapier: Dringende Korrektur des Mindestlohngesetzes erforderlich

Die mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) in Verbindung stehenden überzogenen Haftungs- und Administrationsverpflichtungen führen zu untragbaren Belastungen für Speditionen als Auftraggeber von Transportdienstleistungen. Die Umsetzung des MiLoG ist in Teilen nicht praxistauglich und kontraproduktiv. Um weitreichende Schäden für die Wirtschaft zu vermeiden, muss eine schnelle Nachbesserung des MiLoG erfolgen. Der DSLV sieht dringenden Handlungsbedarf zur Korrektur des MiLoG und hat seine Forderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

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DSLV: Deutsche Unternehmer vor unkalkulierbarer Haftung schützen!

Bonn, 9. März 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) sieht erhebliche Gefahren für deutsche Unternehmen durch die Auftraggeberhaftung beim Mindestlohngesetz (MiLoG). Obwohl die Einhaltung der sich aus dem MiLoG ergebenden Pflichten kaum kontrollierbar ist, können deutschen Speditionen Verstöße durch ausländische Auftragnehmer zugerechnet werden. Aus diesem Grund fordert der DSLV die Streichung, mindestens aber eine deutliche Entschärfung der im MiLoG verankerten Auftraggeberhaftung.

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Nachwuchspreis Spedition und Logistik 2015

Der Startschuss ist gefallen: Auch 2015 wird der DSLV gemeinsam mit der DVZ den Nachwuchspreis Spedition und Logistik vergeben. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, die 2015 ihre Ausbildung mit der Note sehr gut abgeschlossen haben oder noch abschließen werden, nicht älter als 32 sind und deren Arbeitgeber Mitglied eines Landesverbandes des DSLV ist, können sich bis zum 31. Juli 2015 direkt beim DSLV bewerben.

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Arbeits- und Sozialrecht:
DSLV / ASL-Leitfaden zu den Auswirkungen des Mindestlohngesetzes für Spedition und Logistik
(Stand: Februar 2015)

Der DSLV und sein Arbeitgeberverband ASL veröffentlichen einen Leitfaden zum Mindestlohngesetz, der die rechtlichen und praktischen Auswirkungen der wichtigsten Regelungen des Gesetzes für Spedition und Logistik analysiert. Der Leitfaden gibt Anleitungen und Empfehlungen zur Umsetzung und problematisiert noch ungeklärte Fragen. Hinweise zur Vertragsgestaltung zwecks Eingrenzung etwaiger Risiken sowie Verordnungen und Gesetzestexte runden den Überblick ab.

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Auf einen Blick: Rechtsänderungen 2015

Mit Beginn des Jahres 2015 treten zahlreiche Neuerungen in Kraft. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) informiert nachfolgend über die wichtigsten Änderungen für Speditions- und Logistikunternehmen:

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Bahn muss Qualität steigern und Engpässe abbauen

Bonn, 10. Dezember 2014. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) will sich noch stärker zum Schienengüterverkehr positionieren. Die konstituierende Sitzung des neuen DSLV-Arbeitskreises Schienengüterverkehr / Kombinierter Verkehr („AK Schiene“), in der die Arbeitskreismitglieder Potenzial und Zukunft des Schienengüterverkehrs aus Sicht der Spedition bewerteten, fand am 9. Dezember 2014 in Köln statt.

Die Tagesordnung des Arbeitskreises wurde sowohl von nationalen wie auch von europäischen Themen bestimmt. Dauerbrenner ist der diskriminierungsfreie Zugang auf das deutsche Schienennetz, der zwar de jure besteht, aber nach wie vor wirtschaftliche Hemmnisse aufweist. Solange Betrieb und Netz in den Händen nationaler Staatsbahnen sind, verhallen Forderungen des Marktes nach einem Ausbau der Schieneninfrastruktur ungehört und Innovationsleistungen von Logistikdienstleistern und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) verpuffen zu oft.

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Änderungen der deutschen Lkw-Maut ab 1. Januar 2015

Die deutschen Mauttarife für Lkw ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht werden sich ab 1. Januar 2015 ändern. Auf Basis der Erkenntnisse des Wegekostengutachtens vom März 2014 werden ab 2015 die Kosten der durch die Lkw verursachten Luftverschmutzung in die Mauttarife eingerechnet. Die Höhe dieses Mautteilsatzes ist von der Schadstoffklasse abhängig.

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DSLV: Verkehrsverlagerung kann nicht erzwungen werden

Bonn, 5. Dezember 2014. „Angesichts des prognostizierten Wachstums des Güter- und Individualverkehrs ist das von der Bundesregierung vorgesehene CO2-Minderungsziel mehr als ambitioniert“, so die Einschätzung des Deutschen Speditions-  und Logistikverbands (DSLV) zum „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020', das vom Bundeskabinett am 3. Dezember 2014 beschlossen wurde. Allein der Verkehr soll in den nächsten fünf Jahren mit bis zu zehn Millionen Tonnen CO2 zu der geplanten Reduktion von insgesamt 62 bis 78 Millionen Tonnen CO2 beitragen.

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DSLV zum Bundeshaushalt 2015: Höhere Infrastrukturinvestitionen und Überjährigkeit sind erste wichtige Schritte

Bonn, 1. Dezember 2014. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) zeigt sich zu dem am 28. November 2014 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Bundeshaushalt 2015 verhalten optimistisch. Höhere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und die Verankerung der überjährigen Mittelverwendung geben Anlass zur Hoffnung. „10,8 Milliarden Euro für Verkehrsinvestitionen im kommenden Jahr liegen weit unterhalb dessen, was wir dringend benötigen, sind zunächst aber ein guter Verhandlungserfolg für Bundesverkehrsminister Dobrindt', so DSLV-Präsident Mathias Krage in einem ersten Kommentar.

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Mautänderungen zum 1. Juli und 1. Oktober 2015

Die Bundesregierung hat am 5. November 2014 den von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Dieser konkretisiert die geplanten Mautänderungen für den 1. Juli und den 1. Oktober 2015. Neben der Erweiterung des mautpflichtigen Straßennetzes und der Absenkung auf Lkw ab 7,5 t zGG werden auch die Anzahl der Achsklassen geändert und – dadurch bedingt – die Mautsätze zum 1. Oktober 2015 neu berechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit mit der geltenden Regelung hat der DSLV eine Tabelle mit den neuen Mautsätzen und den prozentualen Veränderungen erstellt.

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Gesetzentwurf zur Tarifeinheit: Für Logistikbranche nicht hilfreich

Bonn, 29. Oktober 2014. Der am 28. Oktober 2014 von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgestellte Gesetzentwurf zur Tarifeinheit ist für viele Branchen nicht zielführend. Diese Auffassung vertritt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) in einer ersten Stellungnahme.

Der DSLV und sein Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland (ASL) begrüßen, dass die Gefahren der Tarifpluralität und die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung durch die Politik erkannt wurden. Jedoch regelt der gesetzliche Vorschlag die Konkurrenzsituation großer Branchengewerkschaften in vielen Unternehmen nicht.

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Gelangensbestätigung: DSLV aktualisiert Handlungsempfehlungen

Der DSLV hat seine Handlungsempfehlungen zu den neuen Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen aktualisiert. Zudem hat er die häufigsten Fragen hierzu in einem Fragen- und Antwortenkatalog zusammengestellt.

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