DSLV engagiert sich im Kampf gegen Frachtraub

Bonn, 27. März 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) engagiert sich im Kampf gegen den zunehmenden Diebstahl von Sendungen, Ladungen und kompletten Ladungsträgern. Gemeinsam mit anderen betroffenen Verbänden des Gütertransports und der Versicherung gründete er die „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“. Ein gemeinsam verabschiedeter Forderungskatalog trug bereits zur Aufnahme des Titels „Diebstählen im Transportbereich im öffentlichen Verkehrsraum entgegenwirken“ im weiterentwickelten Aktionsplan Güterverkehr und Logistik des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei.

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Kritik an der Vollzugspraxis des Mindestlohngesetzes – Logistikunternehmen dürfen nicht unter Generalverdacht geraten

Hattersheim / Frankfurt a. M. / Bonn / Berlin, 16. März 2015. Deutsche Speditionen und Transportlogistiker dürfen durch ein auf nationale Transporte begrenztes Kontrollsystem zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) nicht diskriminiert werden. Es ist staatliche Aufgabe, für die Kontrolle und Durchsetzung der sich aus dem MiLoG ergebenden Pflichten aller Beteiligten zu sorgen. Darin sind sich der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) und der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) einig.

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DSLV-Jahresbericht 2014

Die deutschen Speditions- und Logistikunternehmen haben ein weiteres bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Konjunkturverlauf wirkten sich sowohl geopolitische Ereignisse als auch
branchenrelevante Gesetzesvorhaben der Bundesregierung aus. Besonders ist hier das Mindestlohngesetz zu nennen, das bereits vor seinem Inkrafttreten für erhebliche Konfusion gerade bei den Logistikdienstleistern sorgte.

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Bundestag beschließt Mautänderungen zum 1. Juli und 1. Oktober 2015 und konkretisiert Vorgaben für die Lkw-Maut ab 2018

[27.03.2015] Der Bundestag hat am 26. März 2015 entschieden, dass zum 1. Juli 2015 die Mautpflicht für Lkw auf weitere 1.100 Kilometer vierstreifige Bundesstraßen ausgedehnt und zum 1. Oktober 2015 die Mautpflichtgrenze von bislang zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf 7,5 Tonnen abgesenkt wird. In einem Entschließungsantrag fordert der Bundestag die Bundesregierung zudem auf, für die nächste Wegekostenrechnung die Anlastung externer Kosten weiter zu entwickeln und die tatsächliche Achslast der Lkw als Berechnungsgrundlage heranzuziehen. Der DSLV sieht in dem Entschließungsantrag eine weitere Belastung der Logistikbranche.

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Feldversuch mit Lang-Lkw künftig auch in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen erlaubt den Einsatz des verlängerten Trailers

[26.03.2015] Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg erlaubt Feldversuch mit Lang-Lkw auf drei Autobahnabschnitten / in Nordrhein-Westfalen wird der Einsatz von Sattel-Kfz mit einer Gesamtlänge von 17,80 Meter ermöglicht.

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Ausbildungsbericht 2014

[24.03.2015] Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat für ausgewählte Verkehrs- und Logistikberufe die Ausbildungszahlen 2014 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zusammengestellt.

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Clecat-Newsletter 2015 zum Download

[23.03.2015] Das Europäische Verbindungskomitee des Speditionsgewerbes zur EU-Kommission (Clecat), dem die Speditionsverbände Europas angehören, gibt in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zu wichtigen Themen mit entsprechenden Hintergrundinformationen in englischer Sprache heraus.

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Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik 2015

[23.03.2015] Das Bundesverkehrsministerium lobt 2015 zum dritten Mal den Hochschulpreis Güterverkehr und Logistik aus. Der Preis wird für herausragende Lehrangebote im Fachbereich Logistik verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2015.

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FIATA E-Flash 2015 zum Download

[16.03.2015] Die Internationale Föderation der Spediteurorganisationen (FIATA) gibt in regelmäßigen Abständen einen E-Flash zu wichtigen Themen mit entsprechenden Hintergrundinformationen in englischer Sprache heraus.

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Alle Newsmeldungen

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eindrucksvoll Vorteile des Lang-Lkw

Bonn, 16. März 2015. Der bundesweite Feldversuch zum Lang-Lkw geht in die dritte und finale Phase, in der Detailfragen behandelt werden sollen. Schon der Zwischenbericht der zuständigen Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wies die Pro-Argumente für die neuen Fahrzeugkombinationen in aller Klarheit aus. Die Gegner des Lang-Lkw werden durch die eindeutigen ökonomischen und ökologischen Vorteile dieses Fahrzeugkonzepts als Treiber einer ideologisch getriebenen Scheindebatte entlarvt. Die Ergebnisse wurden jetzt bei einer Fachveranstaltung der BASt erneut bestätigt.

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DSLV-Positionspapier: Dringende Korrektur des Mindestlohngesetzes erforderlich

Die mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) in Verbindung stehenden überzogenen Haftungs- und Administrationsverpflichtungen führen zu untragbaren Belastungen für Speditionen als Auftraggeber von Transportdienstleistungen. Die Umsetzung des MiLoG ist in Teilen nicht praxistauglich und kontraproduktiv. Um weitreichende Schäden für die Wirtschaft zu vermeiden, muss eine schnelle Nachbesserung des MiLoG erfolgen. Der DSLV sieht dringenden Handlungsbedarf zur Korrektur des MiLoG und hat seine Forderungen in einem Positionspapier zusammengefasst.

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DSLV: Deutsche Unternehmer vor unkalkulierbarer Haftung schützen!

Bonn, 9. März 2015. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) sieht erhebliche Gefahren für deutsche Unternehmen durch die Auftraggeberhaftung beim Mindestlohngesetz (MiLoG). Obwohl die Einhaltung der sich aus dem MiLoG ergebenden Pflichten kaum kontrollierbar ist, können deutschen Speditionen Verstöße durch ausländische Auftragnehmer zugerechnet werden. Aus diesem Grund fordert der DSLV die Streichung, mindestens aber eine deutliche Entschärfung der im MiLoG verankerten Auftraggeberhaftung.

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Nachwuchspreis Spedition und Logistik 2015

Der Startschuss ist gefallen: Auch 2015 wird der DSLV gemeinsam mit der DVZ den Nachwuchspreis Spedition und Logistik vergeben. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, die 2015 ihre Ausbildung mit der Note sehr gut abgeschlossen haben oder noch abschließen werden, nicht älter als 32 sind und deren Arbeitgeber Mitglied eines Landesverbandes des DSLV ist, können sich bis zum 31. Juli 2015 direkt beim DSLV bewerben.

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Feiertage/Fahrverbote im März 2015

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat eine Übersicht der Feiertage/Fahrverbote im März 2015 veröffentlicht.

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Arbeits- und Sozialrecht:
DSLV / ASL-Leitfaden zu den Auswirkungen des Mindestlohngesetzes für Spedition und Logistik
(Stand: Februar 2015)

Der DSLV und sein Arbeitgeberverband ASL veröffentlichen einen Leitfaden zum Mindestlohngesetz, der die rechtlichen und praktischen Auswirkungen der wichtigsten Regelungen des Gesetzes für Spedition und Logistik analysiert. Der Leitfaden gibt Anleitungen und Empfehlungen zur Umsetzung und problematisiert noch ungeklärte Fragen. Hinweise zur Vertragsgestaltung zwecks Eingrenzung etwaiger Risiken sowie Verordnungen und Gesetzestexte runden den Überblick ab.

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Auf einen Blick: Rechtsänderungen 2015

Mit Beginn des Jahres 2015 treten zahlreiche Neuerungen in Kraft. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) informiert nachfolgend über die wichtigsten Änderungen für Speditions- und Logistikunternehmen:

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Bahn muss Qualität steigern und Engpässe abbauen

Bonn, 10. Dezember 2014. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) will sich noch stärker zum Schienengüterverkehr positionieren. Die konstituierende Sitzung des neuen DSLV-Arbeitskreises Schienengüterverkehr / Kombinierter Verkehr („AK Schiene“), in der die Arbeitskreismitglieder Potenzial und Zukunft des Schienengüterverkehrs aus Sicht der Spedition bewerteten, fand am 9. Dezember 2014 in Köln statt.

Die Tagesordnung des Arbeitskreises wurde sowohl von nationalen wie auch von europäischen Themen bestimmt. Dauerbrenner ist der diskriminierungsfreie Zugang auf das deutsche Schienennetz, der zwar de jure besteht, aber nach wie vor wirtschaftliche Hemmnisse aufweist. Solange Betrieb und Netz in den Händen nationaler Staatsbahnen sind, verhallen Forderungen des Marktes nach einem Ausbau der Schieneninfrastruktur ungehört und Innovationsleistungen von Logistikdienstleistern und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) verpuffen zu oft.

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Änderungen der deutschen Lkw-Maut ab 1. Januar 2015

Die deutschen Mauttarife für Lkw ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht werden sich ab 1. Januar 2015 ändern. Auf Basis der Erkenntnisse des Wegekostengutachtens vom März 2014 werden ab 2015 die Kosten der durch die Lkw verursachten Luftverschmutzung in die Mauttarife eingerechnet. Die Höhe dieses Mautteilsatzes ist von der Schadstoffklasse abhängig.

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DSLV: Verkehrsverlagerung kann nicht erzwungen werden

Bonn, 5. Dezember 2014. „Angesichts des prognostizierten Wachstums des Güter- und Individualverkehrs ist das von der Bundesregierung vorgesehene CO2-Minderungsziel mehr als ambitioniert“, so die Einschätzung des Deutschen Speditions-  und Logistikverbands (DSLV) zum „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020', das vom Bundeskabinett am 3. Dezember 2014 beschlossen wurde. Allein der Verkehr soll in den nächsten fünf Jahren mit bis zu zehn Millionen Tonnen CO2 zu der geplanten Reduktion von insgesamt 62 bis 78 Millionen Tonnen CO2 beitragen.

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DSLV zum Bundeshaushalt 2015: Höhere Infrastrukturinvestitionen und Überjährigkeit sind erste wichtige Schritte

Bonn, 1. Dezember 2014. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) zeigt sich zu dem am 28. November 2014 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Bundeshaushalt 2015 verhalten optimistisch. Höhere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und die Verankerung der überjährigen Mittelverwendung geben Anlass zur Hoffnung. „10,8 Milliarden Euro für Verkehrsinvestitionen im kommenden Jahr liegen weit unterhalb dessen, was wir dringend benötigen, sind zunächst aber ein guter Verhandlungserfolg für Bundesverkehrsminister Dobrindt', so DSLV-Präsident Mathias Krage in einem ersten Kommentar.

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Mautänderungen zum 1. Juli und 1. Oktober 2015

Die Bundesregierung hat am 5. November 2014 den von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Dieser konkretisiert die geplanten Mautänderungen für den 1. Juli und den 1. Oktober 2015. Neben der Erweiterung des mautpflichtigen Straßennetzes und der Absenkung auf Lkw ab 7,5 t zGG werden auch die Anzahl der Achsklassen geändert und – dadurch bedingt – die Mautsätze zum 1. Oktober 2015 neu berechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit mit der geltenden Regelung hat der DSLV eine Tabelle mit den neuen Mautsätzen und den prozentualen Veränderungen erstellt.

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Gesetzentwurf zur Tarifeinheit: Für Logistikbranche nicht hilfreich

Bonn, 29. Oktober 2014. Der am 28. Oktober 2014 von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgestellte Gesetzentwurf zur Tarifeinheit ist für viele Branchen nicht zielführend. Diese Auffassung vertritt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) in einer ersten Stellungnahme.

Der DSLV und sein Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland (ASL) begrüßen, dass die Gefahren der Tarifpluralität und die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung durch die Politik erkannt wurden. Jedoch regelt der gesetzliche Vorschlag die Konkurrenzsituation großer Branchengewerkschaften in vielen Unternehmen nicht.

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Gelangensbestätigung: DSLV aktualisiert Handlungsempfehlungen

Der DSLV hat seine Handlungsempfehlungen zu den neuen Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen aktualisiert. Zudem hat er die häufigsten Fragen hierzu in einem Fragen- und Antwortenkatalog zusammengestellt.

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DSLV-Mustervereinbarungen zum Mindestlohngesetz in englischer Sprache

Die Auftraggeberhaftung nach dem Mindestlohngesetz enthält für Spediteure ein hohes Haftungsrisiko für die von ihnen eingesetzten Transportunternehmen. Gerade im grenzüberschreitenden Verkehr sind oftmals internationale Partnerunternehmen im Einsatz für deutsche Logistiker. Mit dem Ziel, etwaige Risiken in den internationalen Vertragsbeziehungen einzuschränken, bietet der DSLV Mustervereinbarungen nun auch in englischer Sprache an.

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Arbeits- und Sozialrecht: Mindestlohngesetz – aktueller Stand der Umsetzung - Handlungsempfehlungen und Vertragsklauseln
(Stand: Dezember 2014)

Das Mindestlohngesetz (MiLoG) enthält verschiedene Instrumente zur Sicherung der Gewährung des Mindestlohns. Diese Sicherungsinstrumente beinhalten neben einer Unabdingbarkeit des Mindestlohnanspruchs (§ 3 MiLoG) die Verfolgung eines Verstoßes als bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit (§ 21 MiLoG). Ein für die Praxis wichtiges Sicherungselement beinhaltet die unmittelbare Haftung des Auftraggebers von Werk- beziehungsweise Dienstleistungen für die Gewährung des Mindestlohns gegenüber den Arbeitnehmern, die der Auftragnehmer zur Erbringung der vereinbarten Leistung einsetzt (§ 13 MiLoG). Die Haftungssystematik kann für den Auftraggeber mit gravierenden Konsequenzen verbunden sein: Er haftet nicht nur für den nicht geleisteten Mindestlohn, sondern macht sich – wie der Vertragsarbeitgeber des relevanten Arbeitnehmers – gegebenenfalls auch bußgeldpflichtig. Mit diesem Rundschreiben informieren wir Sie über den aktuellen Sachstand und nennen Ihnen auf dieser Basis mögliche Handlungsempfehlungen zum Umgang mit dem Mindestlohngesetz.

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