Mautänderungen zum 1. Juli und 1. Oktober 2015

Die Bundesregierung hat am 5. November 2014 den von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Lkw-Maut beschlossen. Dieser konkretisiert die geplanten Mautänderungen für den 1. Juli und den 1. Oktober 2015. Neben der Erweiterung des mautpflichtigen Straßennetzes und der Absenkung auf Lkw ab 7,5 t zGG werden auch die Anzahl der Achsklassen geändert und – dadurch bedingt – die Mautsätze zum 1. Oktober 2015 neu berechnet. Zur besseren Vergleichbarkeit mit der geltenden Regelung hat der DSLV eine Tabelle mit den neuen Mautsätzen und den prozentualen Veränderungen erstellt.

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Gesetzentwurf zur Tarifeinheit: Für Logistikbranche nicht hilfreich

Bonn, 29. Oktober 2014. Der am 28. Oktober 2014 von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgestellte Gesetzentwurf zur Tarifeinheit ist für viele Branchen nicht zielführend. Diese Auffassung vertritt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) in einer ersten Stellungnahme.

Der DSLV und sein Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland (ASL) begrüßen, dass die Gefahren der Tarifpluralität und die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung durch die Politik erkannt wurden. Jedoch regelt der gesetzliche Vorschlag die Konkurrenzsituation großer Branchengewerkschaften in vielen Unternehmen nicht.

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DSLV-Unternehmertag 2014

'Zukunft gestalten - Infrastruktur stärken'

Der unter diesem Motto am 18. und 19. September 2014 in Berlin veranstaltete DSLV-Unternehmertag war ein voller Erfolg. Etwa 380 Spediteure und ihre Gäste aus Politik, Wirtschaft und befreundeten Verbänden nahmen daran teil. Darunter auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär und weitere Verkehrspolitiker des Deutschen Bundestags. Spannende Vorträge und eine hochkarätig besetzte Expertenrunde wurden ergänzt durch ein ansprechendes Begleit- und Rahmenprogramm. Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Bildergalerie geht es hier.

Verlängerung der Bürgschaftsvereinbarung im Carnet TIR-Verfahren mit Russland bis 28. Februar 2015

[27.11.2014] Der russische Föderale Zolldienst (FCS) hat die Vereinbarung mit dem national bürgenden russischen Verband ASMAP nochmals bis 28. Februar 2015 verlängert. Warentransporte unter Carnet TIR nach Russland können folglich wie bisher weiterhin durchgeführt werden. Der DSLV begrüßt die Entscheidung des russischen Zolls im Interesse eines reibungslosen Warenaustauschs beider Länder.

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Erste Aussagen zum allgemeinen Ausbildungsmarkt 2014

[26.11.2014] Bis Ende September 2014 wurden bei den Industrie- und Handelskammern 303.129 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, zwei Prozent weniger als 2013.

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BAG-Turnusbericht 2014

[25.11.2014] Das BAG hat auf Datenbasis von 2013 die Arbeitsmarktsituation und die Arbeitsbedingungen von ausgewählten kaufmännischen Verkehrsberufen analysiert und seinen Turnusbericht 2014 veröffentlicht. Demnach sind in diesem Bereich die Beschäftigtenzahlen weitgehend stabil. Fast alle Ausbildungsplätze konnten 2013 besetzt werden. Die Anzahl der Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz nahm jedoch ab und das Ausbildungsengagement der Verkehrsbranche im kaufmännischen Bereich trübte sich insgesamt ein. 

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Clecat-Newsletter 2014 zum Download

[24.11.2014] Das Europäische Verbindungskomitee des Speditionsgewerbes zur EU-Kommission (Clecat), dem die Speditionsverbände Europas angehören, gibt in regelmäßigen Abständen einen Newsletter zu wichtigen Themen mit entsprechenden Hintergrundinformationen in englischer Sprache heraus.

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Die neue ISO 9001:2015: Hintergrund, Ablauf und Auswirkungen der Revision

[21.11.2014] Im September 2015 wird voraussichtlich die Revision der internationalen Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2015 veröffentlicht. Etwa 50 Prozent der Speditionen und Logistikdienstleister sind nach diesem Standard zertifiziert und müssen ihre Systeme während eines dreijährigen Übergangszeitraums auf die Änderungen umstellen.

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BLE-Ausschreibung: Lagerung von Sprühmagermilchpulver – Angebotstermin 8. Dezember 2014

[21.11.2014] Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung schreibt die Lagerung von Sprühmagermilchpulver im Rahmen der Intervention aus. Die Angebotsfrist endet am 8. Dezember 2014. Bei der Angebotskalkulation sollten die vom Lagerhalter geforderten Zusatzleistungen wie Probenahme, Neukennzeichnung und die Erstellung der Jahresbilanz berücksichtigt werden.

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Verlängerung der Bürgschaftsvereinbarung im Carnet TIR-Verfahren mit Russland bis 28. Februar 2015

Der russische Föderale Zolldienst (FCS) hat die Vereinbarung mit dem national bürgenden russischen Verband ASMAP nochmals bis 28. Februar 2015 verlängert. Warentransporte unter Carnet TIR nach Russland können folglich wie bisher weiterhin durchgeführt werden. Der DSLV begrüßt die Entscheidung des russischen Zolls im Interesse eines reibungslosen Warenaustauschs beider Länder.

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Bundestag verabschiedet Bundesfernstraßenmautgesetz

Am Abend des 16. Oktober 2014 wurde im Bundestag der beigefügte Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes in zweiter und dritter Lesung mit den Stimmen der Großen Koalition und gegen die Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen und bei Enthaltung der Linken verabschiedet.

Gleichzeitig gab es auch eine Aussprache und Abstimmung über den Antrag der Grünen. Dieser wurde entsprechend der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur mit den Stimmen der Großen Koalition abgelehnt, während er von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit den Linken angenommen wurde.

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"Logistics made in Germany" in China erfolgreich

Der Förderverein Logistics Alliance Germany e. V. und das China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) haben am 14. Oktober 2014 im Beisein der Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik Dorothee Bär in Shenzhen ein gemeinsames Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Auf deutscher Seite wurde das Memorandum, das die Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen im Logistikbereich fördern soll, vom Vizepräsidenten des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) Willem van der Schalk unterzeichnet.

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DSLV-Unternehmertag 2014: Bundesverkehrsminister Dobrindt plant „Leitbild Logistik“

Bonn, 22. September 2014.  Als „systemrelevant“ identifiziert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Logistikbranche. Vor mehr als 380 Teilnehmern des Unternehmertags des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) am 18. und 19. September 2014 in Berlin unterstrich der Minister die Bedeutung der Speditionsbranche für  Volkswirtschaft und Gesellschaft und sicherte die Unterstützung seines Hauses bei der Entwicklung eines „Leitbilds Logistik“ zu. „Es gibt nur wenige Branchen, die sich eines solchen ministerialen Kooperationsangebots erfreuen können“, so DSLV-Präsident Mathias Krage. „Der DSLV wird den Ball auf jeden Fall aufnehmen“.

Bereits in seiner Begrüßungsansprache stellte Krage das Motto des Unternehmertags „Zukunft gestalten – Infrastruktur stärken“ in den Vordergrund. Der DSLV habe dazu beigetragen, dass der stetige Substanzverlust der Verkehrsinfrastruktur im Bundestagswahlkampf 2013 thematisiert wurde und Gegenmaßnahmen im Koalitionsvertrag verankert wurden.

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BASt: Feldversuch mit Lang-Lkw erfolgreich

Der Feldversuch mit Lang-Lkw verläuft laut Zwischenbericht der Bundesagentur für Straßenwesen (BASt) erfolgreich. Die Fahrzeuge fahren sicher und umweltfreundlich und verursachen keinen Verlagerungseffekt von der Schiene auf die Straße. Dies ist das Ergebnis des BASt-Zwischenberichts, der am 16. September 2014 vorgelegt wurde.

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Rechtliche und praktische Auswirkungen des Mindestlohngesetzes für die Spedition und Logistik

Ab dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro. Der ASL analysiert die rechtlichen und praktischen Auswirkungen der für die Spedition und Logistik wichtigsten Regelungen insbesondere zum Geltungsbereich des Mindestlohns bei nationalen und internationalen Transporten, zur Auftraggeberhaftung, zu den neuen Dokumentationspflichten und zur Berechnung des Mindestlohns. Hinweise zur Vertragsgestaltung zwecks Eingrenzung etwaiger Risiken runden den Überblick ab.

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Nachwuchswettbewerb Spedition und Logistik 2014: Preisträgerin auf DSLV-Unternehmertag in Berlin ausgezeichnet

Berlin, 19. September 2014. Josefine Reder von Kühne + Nagel (AG & Co.) KG aus Hamburg ist seit heute stolze Gewinnerin des Nachwuchspreises Spedition und Logistik 2014. Auf dem Unternehmertag des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) in Berlin überreichte dessen Präsident Mathias Krage der 22-jährigen Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung den Preis gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Als nationaler Champion wird Reder in Kürze beim internationalen Wettbewerb der „Young-Professionals“ der Weltspediteurorganisation FIATA für Deutschland an den Start gehen. Den zweiten Platz belegte Achim Prottengeier (Kraftverkehr Nagel, Nürnberg). Auf Platz drei gelangte Yannic Eggers (APL Logistics Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg).

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Positionspapier des ASL zum neuen gesetzlichen Mindestlohn

Der neue gesetzliche Mindestlohn ist im geplanten Tarifautonomiestärkungsgesetz geregelt und befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik Deutschland e. V. (ASL) hat hierzu ein Positionspapier entworfen und bewertet die Auswirkungen des Gesetzentwurfes auf unsere Branche. So ist insbesondere die Generalunternehmerhaftung der Auftraggeber zu kritisieren. Danach soll der Auftraggeber dafür haften, dass seine Auftragnehmer den Mindestlohn zahlen.

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Gelangensbestätigung: DSLV aktualisiert Handlungsempfehlungen

Der DSLV hat seine Handlungsempfehlungen zu den neuen Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen aktualisiert. Zudem hat er die häufigsten Fragen hierzu in einem Fragen- und Antwortenkatalog zusammengestellt.

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Russland veröffentlicht Liste der Warencodes der vom Importverbot betroffenen Lebensmittel

Als Reaktion auf die am 1. August 2014 eingetretenen Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union hat die russische Regierung am 7. August 2014 ein Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus Ländern angeordnet, die im Ukraine-Konflikt Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Es tritt sofort in Kraft und gilt für ein Jahr. Die konkrete Liste liegt jetzt vor.

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